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Traugespräch
Im Vorfeld der Trauung wird sich der Pfarrer bei Ihnen melden und mit Ihnen einen Termin für ein Traugespräch vereinbaren. Das Traugespräch wird häufig äußerst offen und persönlich geführt und bietet Ihnen die Gelegenheit Wünsche und Fragen in Bezug auf die Trauung zu äußern. Oft erfragt der Pfarrer beim Traugespräch auch die Hintergründe Ihrer Beziehung (wie haben Sie sich kennen gelernt, was schätzen Sie besonders aneinander), damit er sich während des Gottesdienstes darauf beziehen kann. Bereiten Sie sich auch darauf vor, dass der Pfarrer Sie fragt, warum Sie sich eine kirchliche Trauung wünschen.
Während des Traugesprächs können Sie sich dem Pfarrer Ihren Trauspruch mitteilen, falls Sie sich bereits zusammen für einen entschieden haben. Ansonsten wird der Pfarrer Ihnen Vorschläge unterbreiten, aus denen Sie dann wählen können.
Nutzen Sie das Traugespräch um alles Organisatorische des Gottesdienstes zu klären. - Dazu gehören Antworten auf Fragen wie:
Wie kann der Einzug in die Kirche gestaltet werden? Darf in der Kirche fotografiert und/oder gefilmt werden? Zu welchen Zeitpunkten? Wer kümmert sich um die Dekoration der Kirche?
Vor dem Traugespräch können Sie in der Verwandtschaft und im Freundeskreis klären, ob sich jemand aktiv an der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligen möchte. – Beispielsweise durch Gebete, Fürbitten oder eine Lesung. Überlegen Sie auch, ob Sie bestimmte Musikstücke wünschen und aus diesem Anlass einen Chor oder Solisten beauftragen wollen.
Stellen Sie sich darauf ein, dass der Pfarrer nicht unbedingt alle Ihre Wünsche berücksichtigen kann und darf. So ist das Vortragen des „Ave Marie“ beispielsweise während einer evangelischen Trauung nicht angemessen.
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