brautkleider
 
Trauringe - Symbol der Verbundenheit
Früher gehörte es zu den Aufgaben des Bräutigams die Trauringe zu besorgen. In der heutigen Zeit macht sich das Brautpaar meistens gemeinsam auf die Suche nach den passenden Trauringen.

Paare, die sich traditionell mit Ringen verlobt haben – insbesondere, wenn zwischen Verlobung und Hochzeit nur wenig Zeit liegt, kaufen für die Hochzeit meist keine besonderen Trauringe mehr. Die vorhandenen Ringe, die bis zur Hochzeit am Ringfinger der linken Hand getragen wurden, wechseln dann auf den Ringfinger der rechten Hand.
Geschichtliches zu den Trauringen
Von Beginn an gehörten Handschuhe, Geldstücke, Schmuck, Armbänder, Halsketten, Bänder, Nadeln und Kopftücher zu den Symbolen der Eheschließung. Der beliebteste Symbolgegenstand war jedoch früher auch schon und heute noch der Ring.

Die Sitte, dass der Trauring am vierten Finger (Ringfinger) getragen wird, stammt aus dem Römischen Reich. Vom Herzen soll eine Ader direkt zum Ringfinger führen. Anfangs wurde der Trauring auch an der linken Hand getragen, da diese Hand näher beim Herzen ist.

Erst bekam nur die Braut einen Ring. – Dann bürgerte sich jedoch der Brauch, dass Frau und Mann Ringe tragen – vermutlich auf Drängen der Kirche – schnell ein.

Auch der Wert des Ringes war anfangs nicht von Relevanz, weshalb Trauringe oft aus Eisen gefertigt wurden. Bald wurden die Trauringe aber vermehrt aus Gold hergestellt.

Vor dem 16. Jahrhundert gab es in Deutschland, Frankreich, Italien und im Tessin teilweise auch den Brauch zwei (oder mehr) Ringe zu schenken. – Ein goldener Ring für Festtage und ein silberner Ring für den Alltag.