brautkleider
 
 
Heiraten in Italien - Hochzeitsbräuche
Ein Brauch in Italien ist die „serenada“. - Dabei bringt der Mann seiner zukünftigen Braut ein Abendständchen unter dem Fenster. Die „serenada“ wird nicht nur als nette Geste gesehen, sondern als offizieller Heiratsantrag bewertet.

Der Junggesellenabschied hat in Italien ebenfalls Tradition, mittlerweile feiern auch die italienischen Bräute zusammen mit ihren Schwestern und Cousinen einen Junggesellinnenabschied.

Vor allem im südlichen Italien wird ein enormer Aufwand für die Organisation der Hochzeitsfeierlichkeiten betrieben. Auch die Wahl der Kirche wird sehr sorgfältig getroffen. Viele Italienerinnen und Italiener besuchen heutzutage nur noch zu wenigen Anlässen den Gottesdienst, trotzdem ist die Trauung in der Kirche eine unverzichtbare Zeremonie.

Bei italienischen Hochzeiten sind 80 Gäste das Minimum. Nicht selten werden zu Hochzeitsfeiern bis zu 300 Gäste geladen.

Zu einer traditionellen Hochzeit in Italien gehören auch Gastgeschenke in Form einer Bonbonniere. – Dabei handelt es sich um eine Kristallrose mit silbernem Stängel und Bonbons.