brautkleider
 
 
Schutzbräuche
Zu früheren Zeiten  hatten die Menschen sehr viel Respekt vor bösen Geistern und Mächten. Vor allem am Hochzeitstag – so dachten die Menschen – seien diese Dämonen besonders darauf aus. dem Brautpaar heimtückisch aufzulauern. Deshalb erfanden die Menschen eine Vielzahl an Sitten und Bräuchen, um derartige Gefahren und Bedrohungen von den Brautleuten fernzuhalten.
Blechdosen
Der Brauch Blechdosen hinten am Hochzeitsauto zu befestigen, erfreut sich einer großen Beliebtheit und weiten Verbreitung. Das Scheppern der Dosen soll die bösen Geister vertreiben und tut der Öffentlichkeit gleichzeitig lautstark kund, dass hier ein Brautpaar angefahren kommt.
Kellentanz
Der so genannte Kellentanz war früher in vielen ländlichen Gegenden verbreitet. Dabei bewaffnete sich die Hochzeitsgesellschaft mit Haushaltsutensilien wie Deckeln, Töpfen und Kochlöffeln und lief damit laut klappernd und trommelnd durch das Haus des Brautpaars.
Hupen
Ein eher moderner Brauch ist das Hupen aller Autos im Hochzeitskonvoi,wenn die Hochzeitsgesellschaft vom Ort der Trauung zur Hochzeitsfeieraufbricht. Entgegenkommende Fahrzeuge antworten meist auch hupend, sodass die ganze Umgebung darüber informiert wird, dass ein frischvermähltes Ehepaar unterwegs ist.