
Der Brauch des Baumstammzersägens gehört zu den Symbol- und Sperrbräuchen. - Der Baumstamm steht als Symbol für alle Aufgaben und Herausforderungen, denen sich das Brautpaar in Zukunft zusammen stellen muss.
Ein Holzpfahl oder Holzbalken von maximal 20cm Durchmesser (mit Rücksichtnahme auf das Brautpaar) wird zum Baumstammzersägen so auf zwei Holzböcken drapiert, dass er fest aufliegt. Das Brautpaar erhält dann eine große Bogensäge und muss versuchen das Holz mit einem glatten Schnitt zu teilen. Dazu ist es wichtig im Gleichtakt zu arbeiten und damit zu beweisen, wie gut man harmoniert. Dieser Brauch wird meistens direkt vor dem Standesamt oder der Kirche im Anschluss an die Trauung durchgeführt.
Viele Brautpaare lassen die Gäste nachher auf einem Teil des „Baumstamms“ unterschreiben und heben diesen als Erinnerung an die Hochzeit auf.