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Einladungskarten – zur Hochzeit laden
Der Versand der Hochzeitseinladungen erfolgt in der Regel etwa zwei Monate vor dem Heiratstermin. Einladungskarten werden grundsätzlich an alle geladenen Gäste versandt – und zwar unabhängig davon, ob Sie einige Personen schon vorab mündlich von der anstehenden Hochzeit informiert haben.

In den meisten Fällen ist das Brautpaar selbst der Absender der Einladungen. Manchmal übernehmen jedoch auch die Brauteltern und/oder die Eltern des Bräutigams diese Aufgabe.

In gut sortierten Schreibwarengeschäften und auf einigen Seiten im Internet finden Sie eine breite Auswahl an vorgedruckten Einladungskarten in unterschiedlichen Preiskategorien.

Wenn Sie sich individueller Einladungskarten für Ihre Hochzeit wünschen, können Sie diese bei einer Druckerei in Auftrag geben. – Kontaktieren Sie hierfür verschiedene Druckereien, nehmen Sie Beratungstermine wahr und lassen Sie sich Angebote erstellen, damit Sie vergleichen können. Die Anzahl der Einladungskarten sollten Sie auf keinen Fall zu knapp berechnen.

Noch persönlicher und individueller sind selbst gefertigte Einladungskarten. Recht schnell und relativ preisgünstig – in Abhängigkeit von der gewählten Papiersorte – können Sie mit etwas Computerkenntnissen, einem Layout-Programm und einem Farbdrucker die Einladungskarten mit dem PC erstellen und selber drucken. Für handgeschriebene Karten mit aufwändiger Dekoration sollten Sie auf jeden Fall den Zeitaufwand bedenken. - Überlegen Sie, ob es nicht jemanden innerhalb Ihrer Verwandtschaft oder Bekanntschaft gibt, der Ihnen diese Aufgabe gerne abnimmt und Sie so entlastet.

Die Einladungskarte zur Hochzeit sollte folgende Informationen enthalten: Namen, Datum, Uhrzeit, Name der Kirche (bei kirchlichen Trauungen), Name und Ort der Lokalität, wo nach der Trauung gefeiert wird, Termin für Rückantwort sowie Adressen und Telefonnummern der Brautleute. Wenn Sie jemanden mit der Organisation der Programmabläufe für Gottesdienst und Hochzeitsfeier betraut haben, sollten Sie in der Einladung auch deren Name, Adresse und Telefonnummer vermerken. Sollten Sie einen Hochzeitszug zur Kirche planen, schreiben zusätzlich den Treffpunkt und die Uhrzeit mit auf die Karte, damit Ihre Gäste nicht direkt zur Kirche fahren. Wenn der Gästetransport von Ihnen organisiert wird, vermerken Sie dieses ebenfalls.

Falls Sie eine Mottohochzeit planen, sollten Sie dieses in der Einladung notieren, damit sich die Gäste mit Ihrer Kleidung daran anpassen können. Gleiches gilt, wenn Sie Wert auf Abendgarderobe legen. Ansonsten müssen Sie damit rechnen, dass jeder Gast so erscheint, wie er es selbst für angemessen empfindet.

Wenn Sie Ihren Trauspruch bereits ausgewählt haben, können Sie diesen ebenfalls in die Gestaltung der Karte einfließen lassen. – So bekommt Ihre Einladung eine noch persönlichere Note und stimmt die Gäste auf die kirchliche Trauung ein.

An Personen, die Sie zwar über die anstehende Hochzeit in Kenntnis setzen wollen, aber nicht zur Hochzeitsfeier einladen wollen, versenden Sie eine so genannte Hochzeitsanzeige. Die Hochzeitsanzeige enthält Namen, Datum, Uhrzeit, Name der Kirche (bei kirchlichen Trauungen), Adressen der Brautleute beziehungsweise die neue gemeinsame Adresse. Für die Personen, die eine Hochzeitsanzeige erhalten gilt, dass sie zur Trauung aber nicht zur anschließenden Feier eingeladen sind.