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Polterabend |
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Ursprung
Zerbrechen von Porzellan
Paube
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| Polterabend – die große Party vor der Hochzeit |
Mit dem Junggesellenabschied, der allein den Bräutigam betrifft, nicht zu verwechseln ist der sogenannte Polterabend, eine Feierlichkeit, an der die zukünftigen Eheleute als Paar teilnehmen.
Der Polterabend ist der Tradition nach sozusagen die Hochzeitsfeier für den gleichaltrigen Bekannten- und Freundeskreis, während zur eigentlichen Hochzeitsfeier nach der Trauung vor dem Standesamt und/oder in der Kirche vorwiegend die Verwandten der Brautleute eingeladen werden und daneben lediglich einzelne sehr gute Freunde.
Seinen Namen bezieht der Polterabend daher, dass an diesem Abend die Gäste ordentlich poltern dürfen. Geschirr aus Porzellan, Ton oder Stein in Massen landet klirrend auf dem Boden und zerbricht, und die armen Brautleute müssen die ganzen glücksbringenden und die bösen Geister durch den Krach verschreckenden Scherben regelmäßig zusammenkehren und anschließend beseitigen.
Achtung - Glas darf bei einem Polterabend nicht geworfen werden, denn das bringt angeblich Unglück! Insofern ist es zumindest keine nette Geste.
Davon abgesehen, ist der Polterabend eben eine echte Hochzeitsfeier, mit Geschenken und reichhaltiger Bewirtung, allerdings erheblich lockerer und legerer, auch in der Kleidung, als die "richtige" und doch sehr steife Angelegenheit.
Die Gäste können außer durch reichlich "Poltern" den Abend durch weitere Scherze wie etwa eine Manipulation des Besens zum Zusammenkehren der Glücksscherben oder alle möglichen Streiche mit Luftballons zu einem unvergesslichen Ereignis machen.
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